Wenn Blödheit wehtun würde…

Wenn Blödheit weh tun würde, müssten so manche Intelligenzflüchtlinge aus dem politisch ganz weit rechten Spektrum permanent laut schreien. Jetzt ist mir glatt ein Faux Pas unterlaufen. Sie schreien ja längst pausenlos in den sozialen Netzwerken.

Quelle: Facebook

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Eine irrwitzige Geschichte verbreitet sich vorwiegend in rechtspopulistischen Kreisen.

Was würdest du tun, wenn Asylanten dein Auto besetzen?

So lautet die Überschrift und soll eine Empörung erzeugen, welche völlig fiktiv ist. Trotzdem wird der Text als Tatsachenbericht suggeriert. Im Artikel variiern gelegentlich die Örtlichkeiten und Personen, aber inhaltlich bleiben alle Varianten gleich. Selbst das Märchen vom Wolf und den sieben Geißlein scheint näher an der Realität angesiedelt zu sein als jene haarsträubende Situationsbeschreibung. Obwohl sich die jeweiligen Polizei- Dienststellen von den Schilderungen distanziert haben, finden sich immer noch Leute, welche offensichtlich keine Scheu besitzen, der eigenen Intelligenz eine Absage zu erteilen. Die Geschichte ist frei erfunden und entspringt augenscheinlich dem Hirn eines üblen Rassisten. Die Kommentare dieser Hohlbirnen sprechen für sich… (Nebenbei erwähnt, sind viele der Kommentare juristisch grenzwertig bzw. womöglich strafrechtlich relevant. Daher sind auch die Quellen nicht unkenntlich gemacht worden, falls Ermittlungsbehörden diese verwenden wollten. Außerdem stammen die Screenshots aus öffentlich zugänglichen Bereichen des (a)sozialen Netzes Facebook.)

Quelle: Facebook

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Erschreckend ist jedoch, wie offen und enthemmt eine offensichtlich stetig steigende Zahl von Menschen sich an rechtsextremen Ressentiments mit Genuss abarbeitet.

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2 Antworten to “Wenn Blödheit wehtun würde…”

  1. Notwende Says:

    Eine Meldung, die möglicherweise falsch ist, wird von ihnen, werter Blogschreiber zum Anlass genommen, sich darüber zu verbreiten, wie einfältig, erbärmlich und ewig räächts die tumbe Masse jener Zeitgenossen wohl ist, über die sie sich erhaben wähnen.
    Vielleicht würde ihnen ein Gespräch mit Bozener Bürgern etwas intellektuelle Erleuchtung (in ihrem Falle vermute ich, dass es sich eher um Ernüchterung handelte) verschaffen, deren Wohnungen in deren Abwesenheit von Eindringlingen schlicht besetzt wurden!
    Auch, wenn regionale Medien darüber berichten – in ihrer Informationshemisphäre sind derartige Beispiele gewiss noch nicht aufgetaucht und werden demzufolge höchstwahrscheinlich deshalb ebenso als Nazipropaganda abgetan. Weil, so schließt er messerscharf, nicht sein kann, was nicht sein darf, gelle?
    Nachdem derartige Fälle in Südtirol amtsbekannt sind, scheint mir die Besetzung eines Fahrzeuges nicht so weit hergeholt (ihnen natürlich nicht, versteht sich).

    Das Nicht-glauben-wollen ist ihre Privatangelegenheit und schadet à la longue nur ihnen selbst; dass sie sich aber in ihrer Selbstgerechtigkeit dazu erblöden, ihre Landsleute ganz bewusst möglichen Schaden auszusetzen, „da sie (ihre Kommentare, Anm.) ja womöglich strafrechtlich relevant“ sein könnten, ist schlicht unerhört!

    sie zeigen sich erschreckt darüber, „wie offen und enthemmt eine offensichtlich stetig steigende Zahl von Menschen“ sich an rächtsextremen Parolen oder Phantasien abarbeiten würde?
    Sie sind mir aber ein Wolkenkuckucksheimer!
    Haben sie in ihrer Einfaltspinselei denn gar keine Ahnung, was in ihrem Land im Zeichen der Vielfalt, Toleranz und Nächstenliebe Tag für Tag vor sich geht? Ist ihnen das Leid, der Schmerz und die Verzweiflung ihrer Landsleute (ihrer wahren Nächsten) denn so völlig egal?

    Ich werde sie und ihresgleichen niemals verstehen und – so ganz unter uns beiden – ich werde alles (aber wirklich alles!) tun, dass moralische Missgeburten wie sie und ihresgleichen in unserem Volk nichts mehr zu melden haben!

    Heil derweil,

    Notwende

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  2. Zum Verzweifeln? Nein! Ein weiterer Grund zu kämpfen! – Notwende Says:

    […] Meine Antwort an dieses Kretin: […]

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