Die dunkle Seite der (Finanz)macht

Der US- Notenbank, auch bekannt als FED (Federal Reserve System), eilt der Ruf voraus, die eigentliche Machtzentrale auf unserem Globus zu sein. Das mag immerhin für den Finanzsektor in gewisser Weise zutreffen und hat für diesen auch zweifelsohne erhebliche Bedeutung. Im Prinzip redet man von einem Konsortium privatwirtschaftlicher Banken, denen die amerikanische Regierung in einem Anflug von Dummheit und Schwäche vor ca. 100 Jahren die Hoheit über den Dollar gewährte, welcher bekanntlich als wichtigste Währung weltweit anerkannt wird. Die US- Regierung ist somit zu Recht dem Spott ausgesetzt, abhängig von Banken zu sein. Das stimmt allerdings nicht so umfänglich, denn das Direktorium wird vom Präsidenten der Vereinigten Staaten ernannt. Das mag aus europäischer Sicht eine zu geringe Einflussnahme erkennen lassen, doch wäre die US- Regierung jeder Zeit in der Lage, den Federal Reserve Act zu ändern. Es existieren daneben noch einige Gesetze, die dem US- Kongress weitreichendere Kontrollmöglichkeiten eröffnen.
Vergleichbar ist das FED (nicht die FED) mit der europäischen Zentralbank (EZB), welche deutlich unabhängiger von privatwirtschaftlicher Einflussnahme eingesetzt wurde. Eigentlich spielt es jedoch keine Rolle, ob nun staatliche oder privatwirtschaftliche Funktionäre die Fäden ziehen. Vielmehr ist doch zu beanstanden, dass man die Kontrolle über die Finanzmärkte auf (zu) wenige Schultern verteilt hat. In der EU (Europäischen Union) wird diese Diskrepanz überdeutlich, wenn man die Macht und den Einfluss der jeweiligen EU– Kommissionen näher betrachtet. Zuweilen verkümmert das EU– Parlament zur Makulatur, denn nur selten stimmt man den Vorschlägen der EU– Kommissare nicht zu. Demokratie klingt anders.
Obwohl also der Euro- Raum eine eigene Zentralbank unterhält und dies für Asien auch in ähnlicher Weise so gilt, scheint das/die FED eine mystische Wirkung auf viele Menschen auszuüben. Insbesondere die Namen der führenden Finanzinstitute, die maßgebliche Anteile an der 100% privatwirtschaftlichen US- Notenbank besitzen besaßen haben sollen, treiben Angstschweißperlen auf die Stirn von Paranoia anfälligen Zeitgenossen:

• Rothschild Banken aus London und Paris
• Lazard Brothers Bank aus Paris
• Israel Moses Seif Bank aus Italien
• Warburg Bank aus Amsterdam und Hamburg
• Lehmann Bank aus New York
• Khun Loeb Bank aus New York
• Rockefellers Chase Manhattan Bank aus New York.
• Goldman Sachs Bank aus New York

Nachtrag: In den offiziellen Unterlagen findet man einzig diese Enträge, wenn man nach dem Namen „Rothschild“ recherchiert:

The continued reduction in municipal bond issuance this year has
led to cutbacks in the investment banking industry. In mid-October
Salomon Brothers announced the termination of its municipal market
operations and Kidder, Peabody & Company reduced its municipal staff
sharply. This week, L.F. Rothschild & Company stopped their municipal
underwriting, while retaining a retail trading operation.

und

County NatWest, a subsidiary of National Westminster Bank,
had been added to our primary dealer list only last September and the
firm had not yet moved up to a trading relationship with the Desk.
L.F. Rothschild had been on the list for a little over two years, but
we did not have a trading relationship with them either, as major
structural and management changes, including their acquisition by
Frankling Savings Association last year, had left us with questions we
were still evaluating. Some other firms, no doubt, are going through
searching reviews of their commitment to the government securities
market, and the possibility of other defections cannot be ruled out–
though there are also firms seeking to enter.

Quelle: (http://search.newyorkfed.org/fomc-docs/search?text=Rothschild&FOMC+Search.x=11&FOMC+Search.y=14) Board of Govenors of the FED)

 

Ohne Zweifel existiert damit ein mächtiges Finanzkartell. Unstrittig ist auch deren künstlich erschaffenes Geschäftsmodell, welches eine Wertschöpfung aus dem Nichts suggeriert, wofür die restliche Bevölkerung und selbst ganze Staaten bereit sind, Schulden zu machen und dafür auch noch Zinsen zu zahlen. Den Goldesel aus Grimms Märchen gibt’s also wirklich. Und den cleveren Bankern gelingt sogar die Dreistigkeit, Staatenlenkern sowie biederen Häuslebauern des Kaisers neue Kleider anzuziehen. Diese Verwerflichkeit wird nur noch von der Dummheit der Empfänger getoppt.
Aus diesen wirklich untragbaren Zuständen werden zuweilen krude Thesen abgeleitet. So hört man diese Tage im Zuge der Ukraine- Krise immer wieder die Verlautbarung, dass die FED für alle Kriege der letzten 100 Jahre verantwortlich sei. Ob aus Neid gefüttert oder wegen antisemitischer Gesinnung genährt, ist diese Vorstellung völlig absurd.
Der Gegenbeweis ist schnell erbracht. Hierzu konzentriert man sich beispielsweise auf den chinesisch-vietnamesischen Krieg von 1979, der also durchaus im gesetzten Zeitrahmen stattfand. Diesen Krieg hat definitiv nicht die US- Notenbank inszeniert und bestimmt kein Kapital daraus geschlagen. Man folgt bei Kriegen nämlich dem Gedanken, dass sie schließlich finanziert werden müssen und Banken in erster Linie davon profitieren. Nun besitzt China im Gegensatz zur USA eigene staatliche Großbanken. Man darf sicherlich behaupten, dass China wohl kaum unter dem Einfluss der FED steht. Wie Vietnam seine Kriege finanziert, kann und will ich nicht beurteilen, denke aber nicht, dass sie ausgerechnet von den USA dafür Geld leihen würden. Somit ist die Aussage, dass die FED für alle Kriege der letzten 100 Jahre verantwortlich sei, sicherlich entkräftet. Jedoch müssten eigentlich jene Protagonisten, die mit solchen Behauptungen Unruhe stiften, ihre Behauptungen nachweisen, bevor man Gegenbeweise liefern muss. Verkehrte Welt!
Man könnte jetzt systematisch alle weiteren Kriege danach analysieren. Es widerspricht auch niemand der Tatsache, dass Kriege finanziert werden müssen und dazu hierfür Banken entsprechende Darlehn gewähren. Die Möglichkeit ist groß, dass an solchen Darlehn auch Banken beteiligt sind, die dem FED– Konsortium angehören, denn nach eigenen Angaben sollen immerhin 2900 Bankhäuser diesem angehören.
Die Banken tun eigentlich nur, was sie immer tun und immer schon getan haben. Geld verleihen und Zinsen kassieren. Dabei spielt es keine Rolle, ob damit ein Eigenheim oder ein Krieg finanziert wird. Man könnte letzteres als moralisch verwerflich betrachten. Demzufolge dürften Banken auch keine Geschäfte mit Rüstungsunternehmen machen, denen man kurioserweise keine Verantwortung an Kriegen zuspricht.
Hingegen darf man den Banken, insbesondere auch welche dem FED– Kartell angehörenden, eine weitreichende Mitschuld an der Finanzkrise zusprechen. Das hat viele Menschen in den Ruin getrieben und Staaten wurden zahlungsunfähig. Steuerzahler mussten und müssen immer wieder für die Gier und die Fehler der Bankmanager bluten und jene Verbrecher am Sozialstaat sogar retten. Völlig unverständlich ist zudem die Tatsache, dass die Verursacher von Elend und Armut für ihren Frevel im Nachgang noch belohnt werden.
Schuld ist doch eigentlich unser angeblich so demokratisches System, worauf wir alle so stolz sein dürfen, welches jedoch durch Korruption komplett aus dem Ruder gelaufen ist. Und verantwortlich an diesen Zuständen sind wir selbst, indem wir zulassen, dass ein intransparentes Geldsystem mit künstlichen Wertschöpfungsgeneratoren wie Zins und Zinseszins unser komplettes Leben und Handeln bestimmt.
Wagt man nun einen Blick in die Krisenregion Ukraine, stellt man fest, dass ein Volk zwischen 2 großen Machtblöcken (NATO & Russland) zerrieben wird. Kriege entstehen entweder, indem man Menschen über ihre Schmerzgrenze hinweg provoziert bis Gewalt daraus resultiert oder eitlen und selbstverliebten Staatenlenkern entschwindet jegliche Vernunft. Die dunkle Seite der Macht kann nur existieren, weil wir es zulassen…

 

Ziemlich unaufgeregt und sachlich schildert ein Experte die Zusammenhänge:

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